2.1 Wiener Antidiskriminierungsstelle

Die Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen wurde 1998 eingerichtet und ist Teil des Fachbereichs für Integration, Frauen, Verbraucherschutz und Personal. In der Antidiskriminierungsstelle arbeiten zwei ReferentInnen und eine Assistentin. Die wesentlichen Aufgaben sind:

  • Einreichen von Vorschlägen an die kommunale Regierung und die kommunale Verwaltung von Wien, wie die Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender entsprechend den rechtlichen Möglichkeiten minimiert werden kann. Die meisten Gesetze, die LGBT Menschen betreffen, sind auf nationaler Ebene verabschiedet worden. Föderale Provinzen wie Wien können Gesetze nur in einem sehr begrenzten Rahmen verabschieden.
  • Beratungsangebote für Menschen, die Diskriminierungen aufgrund ihrer sexuellen Identität oder sexuellen Orientierung erfahren haben. Ein Schwerpunkt der Beratung liegt auf der Diskriminierung am Arbeitsplatz.
  • Fortbildung: Für kommunale Bedienstete, StudentInnen, Sozialarbeiter, Pflegekräfte, Auszubildende der Stadt Wien und verschiedene Einrichtungen, die sich mit Gleichbehandlung und „Vielfalt“ befassen, werden Workshops über die rechtliche und soziale Situation von LGBT Menschen durchgeführt. Die Workshops zielen darauf ab, ein (politisches) Bewusstsein zu wecken und Diskussionen über verschiedene Themen wie Antidiskriminierung, Rechtsgrundlagen, transgender Menschen am Arbeitsplatz, lesbische Migrantinnen usw. zu initiieren.
  • Vernetzung und Kooperationen: Die Wiener Antidiskriminierungsstelle arbeitet eng mit Nichtregierungsorganisationen (NROs), städtischen Abteilungen und anderen relevanten Organisationen zusammen, um Diskriminierung von LGBTs zu beenden. Die Antidiskriminierungsstelle stellt Informationen zur Verfügung und unterstützt internationale Projekte.

Angela Schwearz
Angela Schwarz

Kontakt:

Angela Schwarz: 0043-1-4000 81449
www.queer.wien.at

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Gefördert von: und
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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