5.4 Merkmale der Vorfälle

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(i) Art der häuslichen Gewalt, die verübt wurde

Von den 206 Fällen, die für das Jahr 2006 identifiziert worden waren, wurde die Mehrheit (70,4%) als “Gewalt gegen eine Person” kategorisiert. Nur 1,5% der Straftaten wurden als sexualisierter Übergriff klassifiziert.

Im Detail:

  • 44,2% einfache Körperverletzung,
  • 12,6% beinhalten Körperverletzung,
  • 9,7% beinhaltet Belästigung, and
  • 17.5% beinhaltet die Kategorie “andere Straftaten”.

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(ii) Tatzeitpunkte

  • Annähernd die Hälfte der Taten (45,6%) wurde zwischen 21.00h und 03.00h verübt.
  • Der größte Teil der Taten wurde samstags (19,9%) und donnerstags (17,0%) verübt.
    Allgemein lässt sich jedoch sagen, dass die Vorfälle einigermaßen gleich über die Wochentage verteilt waren.

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(iii) Zeitpunkt der Meldung

Wenn man die Zeiten vergleicht, zu denen die Taten begangen und wann sie der Polizei gemeldet worden waren, lässt sich feststellen, dass mehr Vorfälle zwischen 21.00h und 3.00h verübt als gemeldet und mehr Fälle zwischen 15.00h und 18.00h gemeldet als verübt worden waren.  

  • Obgleich die Vorfälle das ganze Jahr gemeldet werden, wurden die meisten in den Monaten Juli (15,0%) und September (12,6%) angezeigt. Am seltensten wurden Übergriffe im Februar gemeldet (2,9%).
  • Die meisten Fälle (20,9%) wurden zwischen Mitternacht und 3.00h morgens gemeldet.
  • Die meisten Vorfälle wurden samstags gemeldet (21,4%). Die Vorfälle die während der anderen Wochentage gemeldet worden waren, waren gleichmäßig über den Tag verteilt, wobei der Anteil zwischen 12,4% und 14,1% lag.

(iv) Wie die Fälle gemeldet werden

Annähernd zwei von drei Vorfällen wurden über den Notruf 999 gemeldet.

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(v) Tatorte

Die meisten Übergriffe fanden im privaten Raum statt (66,9%). Annähernd ein Drittel (32,0%) der Taten fanden in der Wohnung oder in der unmittelbaren Nachbarschaft des Opfers statt. Nur ein geringer Teil der Übergriffe wurde in einem Klub oder einer Bar verübt.

Auch ist von Bedeutung, dass in mehr als einem von zehn Fällen die Übergriffe mittels Telefon oder Mobiltelefon erfolgten (12,1%). Es gibt ein zunehmendes Bewusstsein über Belästigung und psychische Bedrängnis, die auch über die Distanz verübt werden können.

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