7. ARBEIT MIT LESBISCHEN TÄTERINNEN

Laut Kriminalstatistiken werden ca. 5%-7% der Fälle von häuslicher Gewalt von Frauen verübt. Die Opfer können entweder Männer oder – im Fall gleichgeschlechtlicher Partnerschaften – Frauen sein. Auch wenn es nur eine geringe Zahl weiblicher Täter gibt, benötigen sie die gleiche Unterstützung um ihr gewalttätiges Verhalten zu beenden wie ihren männlichen Gegenpart. Viele von ihnen haben in mehr als einer gewalttätigen und/oder missbräuchlichen Partnerschaft gelebt und folglich gibt es mehrerer Opfer einer Täterin.

Die Arbeit mit weiblichen/lesbischen Täterinnen sollte Gegenstand von Interventionsnetzwerken Teil des Opferschutzes sein. Ziel jedes Ansatzes ist die Gewalt sofort und nachhaltig zu beenden. Folglich sollte die Arbeit mit weiblichen/lesbischen Täterinnen Teil der Intervention und der tertiären (langfristigen) Prävention sein.

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