8. ARBEIT MIT PARTNERINNEN

Einleitung

In Liebesbeziehungen zwischen Frauen existieren sehr facettenreiche gewalttätige Dynamiken. Diese reichen von monodirektionalen Missbrauchsbeziehungen bis zu bidirektionalen Gewaltformen. Da beide Frauen am Gewaltprozess teilhaben, müssen zu der Beendigung der gewalttätigen Dynamiken folglich beide mit entsprechenden Unterstützungsangeboten angesprochen werden.

Weder Opfer noch Täterin finden jedoch derzeit eine angemessene und flächendeckende psychosoziale Versorgung vor. In der Regel haben sich die wenigsten Facheinrichtungen mit dem Phänomen der Gewalt in lesbischen Beziehungen auseinandergesetzt und können weder eine angemessene Opferberatung noch eine entsprechende Täterinnenarbeit anbieten.

Da sich z.B. Frauenhäuser oder andere herkömmliche Opferhilfeeinrichtungen generell für weibliche Opfer von "Männergewalt" zuständig fühlen, sehen viele keine Notwendigkeit darin oder keinen Bedarf dafür, sich mit dem Phänomen der Gewalt in lesbischen Beziehungen auseinander zu setzen und entsprechende Konzepte und Angebote zu entwickeln. (vgl. Ohms, Müller; 2001).

Ein herausragendes Problem bei der Arbeit im Themenfeld "Gewalt in lesbischen Beziehungen" ist die eindeutige Bestimmung von Täterin und Opfer. Darauf wird im Weiteren näher eingegangen und unterschiedliche Gewaltdynamiken in lesbischen Beziehungen werden zusammenfassend beschrieben. Anhand dieser Ausdifferenzierung der verschiedenen Dynamiken wird deutlich, dass es notwendig ist, zwischen einem (wehrhaften) Opfer und einer Akteurine, die in der Beziehung sowohl Gewalt ausübt als auch diese erfährt, zu unterscheiden.

Lesbische Frauen, die Gewalt erfahren können ebenso wie lesbische Frauen, die Gewalt ausüben, aus verschiedenen Motivationsgründen in Facheinrichtungen kommen.

Die letztgenannten haben entweder selbst einen großen Leidensdruck, (Teil-)Einsicht in ihr Verhalten und wollen etwas verändern, oder sie sind von ihren Partnerinnen geschickt worden mit dem Auftrag, doch mal an ihrem gewalttätigen Verhalten zu arbeiten. Ferner kommen Klientinnen in die Beratungsstellen, die sich selbst als Opfer fühlen, von denen die Beraterin jedoch stark den Eindruck hat, dass sie Gewalt ausgeübt haben. In allen Fällen ist die Motivation zur Beratung zu klären. Ein klar strukturierter Fragenkatalog, wie im Weiteren vorgestellt, kann für das Erstgespräch mit entsprechender Anamnese hilfreich sein.

Erforderlich ist es ebenso, dass die Fachfrauen und Facheinrichtungen ihre Haltung zu Gewalt durch Frauen, insbesondere Gewalt in lesbischen Beziehungen sowie oftmals auch ihre Haltung zu lesbischen Lebensweisen an sich überprüfen. Dementsprechend sind die Standards ihrer Arbeit um lesbenspezifische Aspekte zu erweitern.

Fachliches Wissen über die spezifische Lebenssituation lesbischer Frauen ist ebenso notwendig wie Kenntnisse über die Dynamiken in lesbischen Gewaltbeziehungen.

Ebenso zählen die regelmäßige Vernetzung und der kontinuierliche Austausch mit anderen Einrichtungen und Kolleginnen über diese spezifischen Arbeitsthemen sowie das Vorhalten einer spezifischen Adressdatei für die Weitervermittlung zu wichtigen Voraussetzungen, um eine adäquate Versorgungsstruktur für lesbische Frauen mit Gewalterfahrungen aufzubauen.
Des Weiteren werden wesentliche Aspekte für die Arbeit mit lesbischen Frauen vorgestellt, die beide als Akteurinnen einer bi-direktionalen Dynamik in ihrer Beziehung leben. Diese unterscheiden sich von den wesentlichen Aspekten für die Arbeit mit lesbischen Frauen, die als Opfer  in einer mono-direktionalen Gewaltbeziehung zu bezeichnen sind.

Die Komplexität des Themas sollte jedoch keine Facheinrichtung oder Fachfrau davon abschrecken, ein Angebot für lesbische Frauen in Gewaltbeziehungen bereitzustellen.

Unterschiedliche Gewaltdynamiken (monodirektional und bidirektional)

Ein herausragendes Problem bei der Arbeit im Themenfeld „Gewalt in lesbischen Beziehungen“ ist die eindeutige Bestimmung von Täterin und Opfer.
In gleichgeschlechtlichen Beziehungen zwischen zwei Frauen ist keine Geschlechtsmarkierung (im Sinne von Mann = Täter, Frau = Opfer) vorhanden. Die Zuordnung zu Täterin/Opfer wird dadurch erschwert. (vgl. Kapitel V)

Zudem sind die Dynamiken im Zusammenhang mit der Gewaltausübung häufig geprägt von dem Vorhandensein von Gegenwehr, wodurch leicht ein Bild von gegenseitigen Misshandlungen entstehen kann.
Es existieren jedoch grundlegende Merkmale, anhand derer sich zwei verschiedene Typen von Gewaltdynamiken  bestimmen und unterscheiden lassen.
Die Gewaltausübung bei einer Täterin-Opfer-Dynamik erfolgt mono-direktional, während sie bei einer beidseitigen Akteurinnen-Dynamik bi-direktional verläuft.
Eine monodirektionale Gewaltausübung ist bestimmt durch das Ziel, Kontrolle über die Partnerin zu etablieren und aufrechtzuerhalten (Vgl. Allen/Leventhal, 1999). Hier sind Täterin und Opfer klar zu unterscheiden. Es lässt sich ein immer wiederkehrendes Verhaltensmuster erkennen innerhalb eines Drei-Phasen-Zyklus von Spannungsaufbau, gewalttätiger Entladung und Versöhnungsphase, wobei jede Phase unterschiedlich lange andauern kann. Über einen längeren Beziehungszeitraum betrachtet zeigt sich, dass immer die eine Partnerin wiederholt Gewalt erfährt. Diese Rollen lassen sich innerhalb einer Beziehung nicht tauschen. Das Verhalten der Partnerin (die Gegenwehr) kann als Widerstand gegen den Versuch dieser Kontrolle bezeichnet werden (Vgl. Hart, 1986). Allerdings nimmt mit zunehmender Dauer der Beziehung eine aktive Gegenwehr ab; die Schwere der Gewalt seitens der Täterin nimmt gleichermaßen zu.
Bei einer bidirektionalen Gewaltausübung  lässt sich auch über einen längeren Beziehungszeitraum keine eindeutige Opferposition feststellen. Beide Partnerinnen zeigen gleichermaßen aggressive und kontrollierende Verhaltensweisen; beide wollen ihre Wünsche (z.T. auch die nicht bewussten) und ihre Macht gegenüber der Anderen durchsetzen. Die Gewaltausübung erfolgt nicht gleichzeitig, also nicht in Form einer „Prügelei“, an der beide gleichermaßen beteiligt sind. Vielmehr werden beide bei unterschiedlichen Gelegenheiten und aus unterschiedlichen Motiven gewalttätig.
Ein weiteres Phänomen unterstreicht diese Klassifizierung von Gewaltdynamiken: das Vorhandensein bzw. Nichtvorhandensein von Angst bei einer der beiden Partnerinnen.
In der Täterin-Opfer-Dynamik ist die Angst des Opfers ein bestimmendes Merkmal der Partnerschaft. Die Angst  des Opfers vor der Täterin ist allgegenwärtig. Sie rechnet jederzeit mit einem Übergriff. Zudem versucht diese Frau, alle Situationen zu vermeiden, in denen die Partnerin gewalttätig werden könnte.
In der beidseitigen Akteurinnen-Dynamik kann Angst zwar situativ vorhanden sein, gestaltet allerdings nicht herausragend die Beziehung. Hier hat keine der Partnerinnen dauerhaft Angst vor ihrer Partnerin und überlegt auch nicht, wie sie eine mögliche gewalttätige Attacke vermeiden oder abwenden könnte.

Wie in Kapitel Theoretische Grundlagen" beschrieben, differenzieren weitere Merkmale die Unterscheidung von monodirektionaler bzw. bidirektionaler Gewaltdynamik. Entsprechend lassen sich jeweils zwei weitere Unterkategorien ausmachen, die ebenfalls dort näher ausgeführt sind.

Das Erstgespräch

In der Regel ist das Vorhandensein von Gewalt in der Beziehung, das Erfahren von Gewalt, das Ausüben von Gewalt innerhalb der Beziehung nicht der Anlass für ein Beratungsgespräch. Diese Erfahrungen werden dementsprechend zunächst selten offen in der Beratung angesprochen. Meistens suchen die betroffenen lesbischen Frauen das Beratungsgespräch wegen anderer Themen auf, wie z.B. Verzweiflung, Lebensunsicherheiten, Beziehungsprobleme allgemein, Perspektivlosigkeit oder Identitätsunsicherheit. Oft wird die Gewalterfahrung im Verlauf der Beratung dann eher nebenbei genannt, aber von der Klientin nicht in den Zusammenhang mit ihrem ursprünglichen Beratungsthema gebracht. Häufig macht sie sich auch gar nicht bewusst, dass das, was sie erlebt hat, gewalttätiges Verhalten war.

In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass die Beraterin sensibel ist für mögliche Indikatoren von Gewalt innerhalb einer Beziehung. Sie hat dann die Aufgabe, die Anzeichen dafür zu benennen, dass die Beziehungssituation von Gewalt geprägt sein könnte.

Darüber hinaus erschweren lesbische Normen und Werte, z.B. das Selbstbild von Lesben als starke, mutige, selbstbewusste Frauen, der Klientin das Zulassen von z.B. Angstgefühlen und das Akzeptieren der Tatsache, Gewalt in der Beziehung erfahren zu haben. Hier ist es erforderlich, die Gewalt, welche die Klientin erlebt hat, auch als solche zu benennen und ihre Wahrnehmung zu bestätigen.

In einem ersten Gespräch ist die Situation zu klären und eine Anamnese durchzuführen. Für die weitere Beratung ist es unbedingt erforderlich, sich ein Bild von der Beziehung, von der Art der Gewalt und von den begleitenden Umständen zu machen. In die Beratung können auch Klientinnen kommen, die objektiv betrachtet Gewalt ausüben, die sich aber glaubhaft als Opfer fühlen und sich als Opfer ihrer Partnerin darstellen. Außerdem suchen auch lesbische Frauen die Beratung auf, die (Teil-)Einsicht in ihr gewalttätiges Verhalten haben, unter großem Leidensdruck stehen und ihr Verhalten gerne verändern möchten. Um all diesen unterschiedlichen Frauen gerecht zu werden, sind eine sorgfältige Diagnostik sowie eine klare Festlegung von Beratungszielen erforderlich.

Dabei ist es wichtig, konkret das Geschehene zu erfragen und zu benennen. Folgende Fragen helfen, sich ein Bild von der Gewalt in der Beziehung zu machen:

  • Was ist konkret passiert?
  • Welche Formen von Gewalt wurden ausgeübt?
  • Wie hat sich jede der beiden Frauen in der Gewaltsituation verhalten?
  • Wie bedrohlich wird die Situation eingeschätzt? Hat die Klientin Angst vor der Partnerin? Ist diese Einschätzung realistisch? (Oft wird die Bedrohung von beiden Seiten eher verharmlost.) Gibt es weitere Be-Drohungen?
  • Ist die Klientin / die Partnerin in Sicherheit?
  • Gab es körperliche Verletzungen? Wurde eine Ärztin/ein Arzt konsultiert?
  • Kam es zu einem Polizeieinsatz? Wurde Anzeige erstattet?
  • Welchen Kontakt hat die Klientin zur Partnerin? Wohnen sie zusammen? Leben sie noch in einer gemeinsamen Beziehung? In der Trennungsphase? Sind sie getrennt? Haben sie noch Kontakt miteinander?
  • Sind Kinder von der Situation mitbetroffen? Wo befinden  diese sich?

Und vertiefend:

  • Was hat die Klientin unmittelbar in der Gewaltsituation und danach gedacht? Was  gefühlt?
  • Was ist der Gewaltsituation vorausgegangen?
  • Was sind die psychischen Folgen der erlebten Gewalt? Angst, Schuldgefühle, Schlaflosigkeit, Essstörungen, depressive Gefühle, Suizidalität...
  • Standen eine oder beide unter Alkohol-/Drogeneinfluss? Haben eine oder beide Alkohol-/Drogenprobleme?
  • Gab es im Vorfeld dieser Gewaltsituation ähnliche Ereignisse in der Beziehung? Seit wann „stimmt etwas mit der Beziehung nicht mehr“? Was waren Anzeichen hierfür?
  • Wie beschreibt die Klientin ihre Partnerin? Auch nach der Gewaltsituation mit positiven und negativen Eigenschaften oder einseitig abwertend?
  • Welche Gefühle zeigt die Klientin während der Beratungssituation in Bezug auf die Gewaltsituation? Fühlt sie sich ängstlich, schuldig, wütend, hat gar keine Gefühle?
  • Hat die Klientin Erfahrungen mit Gewalt aus früheren Beziehungen? Aus ihrer Kindheit?
  • Gibt es ein soziales Umfeld / FreundInnen? Haben diese Kenntnis von der gewalttätigen Beziehungssituation? Wenn ja, wie haben diese reagiert?

Entschließt sich eine lesbische Frau mit Gewalterfahrung in der Beziehung, eine Beratung aufzusuchen, ist dies ein großer Schritt und eine Chance, ihre Situation zu verändern. Sie wird in der Regel im Vorfeld unterschiedliche, gescheiterte Lösungsversuche unternommen haben, mit der für sie schwierigen Situation umzugehen, z.B. gewalttätige Situationen zu vermeiden, Gespräche mit Freundinnen, Umdeutung der erlebten Situationen.

Für viele Frauen ist die telefonische / persönliche Beratung das erste Mal, dass sie überhaupt mit jemandem über ihre Gewalterfahrungen reden. Das Beratungsgespräch hat somit eine stark entlastende Funktion. Daher ist es wichtig, dabei eine vertrauensvolle Atmosphäre herzustellen, nicht die lesbische Lebensweise als das zu behandelnde Problem anzusehen und die Schilderungen der Frau offen und nicht bewertend anzuhören.

Ziel der Beratung muss es sein, gewalttätiges Verhalten zu stoppen und Wege aus den schädlichen Beziehungsstrukturen zu finden. Das kann je nach Einzelfall die sofortige Trennung sein, (die Regel in einer Misshandlungsbeziehung), oder auch das gemeinsame Erarbeiten von neuen Umgangsformen miteinander. Jede muss Verantwortung für ihr Verhalten übernehmen, diejenigen, die Gewalt ausüben, für ihr gewalttätiges Verhalten und den Schaden den sie angerichtet haben und anrichten, diejenigen, die in den Beziehungsstrukturen leiden, dafür, nichts an ihrer Situation verändert zu haben bzw. zu verändern (entnommen aus: Frenznick, M./Müller, K. 2002: S.51 ff).

Haltung / Standards

Wichtige Voraussetzung für die Arbeit zum Phänomen der Gewalt in lesbischen Beziehungen ist eine Grundhaltung, die auf den allgemeingültigen Standards für psychosoziale Arbeit basiert. Dies sind beispielhaft: Parteilichkeit mit der Klientin; Transparenz für das Arbeitssetting; Ganzheitlichkeit: Einbezug der gesundheitlichen Lage, der ökonomischen, sozialen und gesellschaftlichen Situation der Klientin in den Beratungsprozess; Entwicklung und Förderung von Selbsthilfepotentialen und Bewältigungsstrategien; Einbeziehung des gesellschaftlichen Kontextes (Vgl. Frenznick, M./Müller, K. 2002: S.63).

Für die Arbeit mit lesbischen Frauen ist es zudem unabdingbar, dass die Lebensrealität lesbischer Frauen einbezogen und auf die grundlegenden Standards übertragen wird. Folglich haben sich für die psychosoziale Arbeit mit lesbischen Frauen spezifische Grundstandards entwickelt, wie z.B. einfühlendes Verstehen der lesbischen Lebensentwürfe. Diese Empathiefähigkeit setzt ein Grundwissen über lesbenspezifische Lebensumstände voraus. Das bedeutet neben ausreichendem Wissen über die Besonderheit der Sozialisation als lesbisches Mädchen/Frau in einer zumeist sehr lesbenfeindlichen Alltagsrealität auch fundierte Kenntnisse über die Auswirkung und Dynamik verinnerlichter Homophobie. (vgl. ebd., S.64f).

Jede Fachfrau aus dem psychosozialen Bereich ist gefordert, ihre eigene Haltung zu Gewalt in ihrer Berufsrolle deutlich zu machen. Ebenso ist es wichtig auszusprechen, dass die Klientin Gewalt ausübt, ohne die Klientin als Ganzes abzuwerten oder als Täterin abzustempeln. Durch eine bloße Verurteilung als Täterin verhindert sie die Herstellung der Compliance, eines notwendigen tragfähigen Arbeitsbündnisses.

Notwendig ist es auch, klare Ziele für die Arbeit für die jeweiligen Settings zu vereinbaren und an der Zielerreichung zu arbeiten. Es ist für beide Seiten sehr verlockend, auf andere, weniger heikle Themen auszuweichen.

Jede Beraterin, Therapeutin und andere Fachfrau, die mit lesbischen Klientinnen aus einer Gewaltbeziehung arbeitet, muss reflektieren, ob sie auch mit Täterinnen arbeiten kann und möchte. Notwendig ist es ferner, die Begriffe der Empathie, Betroffenheit und Parteilichkeit neu zu füllen. So kann Empathie heißen, zu verstehen, aber nicht einverstanden mit dem Handeln der Klientin zu sein; Betroffenheit, sich der eigenen Opfer- aber auch Täterinnenpotentiale bewusst zu sein; und Parteilichkeit, die Klientin darin zu unterstützen, ihr Verhalten zu verändern (ebd. S.59).

Um diese Standards in der Arbeit mit lesbischen Frauen, die in ihrer Beziehung Gewalt erfahren oder ausüben, umsetzen zu können, ist es unabdingbar, regelmäßige themenbezogene Supervision bei einer dafür qualifizierten Supervisorin sowie fachliche Fortbildungen wahrzunehmen.

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